Sie ist rot und schön und zaubert Kindern und Männern (und auch Frauen) gleichermaßen ein Lächeln ins Gesicht: unsere SoLawi-Feuerwehr. Sie steht neben den Folientunneln und nun gibt es endlich einen eigenen Blog-Beitrag mit allen Informationen.

Manch einer wird sich gewundert haben, warum wir nach einer Drainage, weil der Boden zu nass war, nun eine Feuerwehr zum Bewässern wegen Trockenheit brauchen. Die Wetter-Extreme, die laut Kennern in Zukunft noch zunehmen werden, machen es nötig. 6 Wochen lang hatten wir es in diesem Sommer bereits so nass, dass alle Pflanzen unterhalb der Folientunnel ohne unsere Drainage davongeschwommen wären. Zur Zeit ist es aber wieder so trocken, dass wir alle 2 Tage beregnen. 

Nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr, wo wir die Kartoffeln mit 100.000 Liter Stadtwasser (120 €) gegossen haben, war ein Brunnen und eine starke Pumpe unumgänglich. Für unsere neuen Secondhand-Regner brauchen wir viel Druck und viel Wasser: Dafür eignet sich besonders eine Feuerwehr!

Die Feuerwehr konnten wir für 750 € bei eBay erstehen, eine Pumpe mit vergleichbarer Leistung hätte uns um die 4000 € gekostet. Was für ein »Schnapper«.

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Fakten zur Bewässerung

  • Die Pumpe des Typs Rosenbauer 8/8  pumpt bis zu 800 Liter in der Minute.
  • An der Feuerwehr hängt ein 7,5-kW-Elektromotor.
  • Die Feuerwehr selber hat einen 3000-Liter-Tank.
  • Wir haben zusätzlich noch 2 Stahltanks verbuddelt mit 15.000 und 5000 Litern Füllmenge.
  • Überirdisch neben der Feuerwehr steht ein Glasfasertank mit 13.000 Litern Füllmenge.
  • Der Brunnen bringt momentan ungefähr 12.000 Liter pro Tag.
  • Bis jetzt haben wir bis zu 10 Regner gleichzeitig betrieben, dabei sind 15 m3 Liter in einer Stunde verbraucht worden.