Der Tag der deutschen Einheit war für die Solawi auf dem Vauß-Hof auch Tag des solidarischen Kartoffelsortierens: Rund 25 HelferInnen bearbeiteten am Samstag zwischen 10 und 14 Uhr vor der Maschinenhalle am Delbrücker Weg die reiche Ausbeute vom Kartoffelacker. Dank der guten Anleitung von Marius und Reinhard konnte sich die Gruppe schnell organisieren und auch Neuankömmlinge, die im Laufe des Vormittags dazukamen, konnten schnell einen Platz in der »Sortierkette« finden.

Für das Sortieren kam zum ersten Mal die von der Solawi angeschaffte und in Eigenarbeit restaurierte Kartoffelmaschine zum Einsatz. In dieser wurden zuerst die vorübergehend in Kisten gelagerten Blauen Schweden sortiert. Dafür wurden die Kisten nach und nach von den HelferInnen in die Maschine entleert. Durch die Gitterböden der Maschine wurden die Kartoffeln in drei Größen vorsortiert, während mangelhafte Knollen von einer weiteren Gruppe Helfender gesichtet und manuell aussortiert wurden. Am Ende wurden die fertig »gesiebten« Schweden wieder in Kisten gesammelt, ausgewogen und in Säcken zu 2,5 Kilogramm verpackt.

Die übrigen Sorten waren nicht in Kisten zwischengelagert; Elfe und Agria wurden direkt vom Hänger in die Maschine befördert. Je nach sortierter Größe wurden diese beiden Sorten in Säcken bis zu 5 Kilogramm verpackt. Am Ende wurden die noch verwertbaren Fressabfälle für die Vauß-Hof-Tiere von solchem Ausschuss getrennt, der nicht weiter verwertet werden kann.

Insgesamt durchliefen an diesem Tag 2,2 Tonnen Kartoffeln die Sortiermaschine. Pro angemeldetem Ernteanteil umfasst der Ertrag 20 kg Elfe, 2,5 kg Blauer Schwede sowie 5 kg Agria – plus einen noch unbekannten Anteil der Sorte Gunda, die am 10. Oktober abschließend sortiert, verpackt und ausgewogen wird.

Da der Vauß-Hof (noch) nicht über frostfreie Lagerkapazitäten verfügt, muss in diesem Jahr ein Großteil der Kartoffeln bereits jetzt an die AnteilszeichnerInnen ausgegeben werden. Die Verteilung wird ebenfalls am Samstag, den 10. Oktober, an der Maschinenhalle am Delbrücker Weg stattfinden. Wer zu diesem Termin nicht zugegen sein kann, kann seinen Anteil zu einem anderen Zeitpunkt zum Einkellern abtransportieren.

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